23/I/2015 Klassenfrequenzen an Oberstufenzentren flexibler gestalten

AntragstellerInnen:

SPD-Unterbezirk Oberhavel

Der Landesparteitag möge beschließen:

Klassenfrequenzen an Oberstufenzentren flexibler gestalten

Der SPD-Landesvorstand Brandenburg und die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg werden beauftragt darauf hinwirken, dass die Mindestfrequenzwerte von 24 Schülerinnen und Schülern zur Einrichtung von kreiseigenen Fachklassen an Oberstufenzentren im Bildungsgang der Berufsschule zur Vermittlung des schulischen Teils einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung (Anlage zur VV-Unterrichtsorganisation) deutlich abgesenkt wird, damit von den Vorgaben der Landesschulbezirksverordnung abweichende Berufsschulklassen weiterhin gebildet werden können.

Beschluss

Überweisung an: Landesausschuss, Landesvorstand

Überweisen an:

Landesausschuss, Landesvorstand

Stellungnahmen und abschließende Beschlussfassung
Landesausschuss
Der Landesausschuss der SPD Brandenburg hat sich mit dem Antrag des SPD-Unterbezirks Oberhavel beschäftigt. Auf Beschluss des Landesausschusses wird dem  SPD-Landesvorstand die Annahme in geänderter Fassung empfohlen.
"Der SPD-Landesvorstand Brandenburg und die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg werden beauftragt darauf hinzuwirken, dass eine Mindestfrequenzbandbreite von 16 bis 24 Schülerinnen und Schülern zur Einrichtung von kreiseigenen Fachklassen an Oberstufenzentren im Bildungsgang der Berufsschule zur Vermittlung des schulischen Teils einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung (Anlage zur VV-Unterrichtsorganisation) flexibel und fallbezogen gehandhabt wird, damit von den Vorgaben der Landesschulbezirksverordnung abweichende Berufsschulklassen weiterhin gebildet werden können."
Landesvorstand
Der Landesvorstand der SPD Brandenburg hat sich in seiner Sitzung am 16. April 2016 mit dem Antrag des SPD-Unterbezirks Oberhavel sowie der Beschlussfassung des SPD-Landesausschusses beschäftigt. Auf Beschluss des Landesvorstands der SPD Brandenburg wurde der Antrag abgelehnt.

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